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Bilderjaeger.de
veröffentlicht Foto- und Film-Reportagen über große und kleine Events,
aber auch aus dem ganz normalen Alltag.
In der Regel gibt es keinen Kommentar:
Wir drängen den Zuschauern nicht unsere Sicht der Dinge auf.
Wir lassen die Bilder für sich sprechen.
Damit möchten wir ein bisschen unterhalten und ein bisschen informieren.
Nicht mehr und nicht weniger.
Also viel Spaß beim Stöbern, Beobachten und Entdecken!
Am 1. Mai öffnet in Shanghai die größte und aufwändigste Weltausstellung aller Zeiten!
Berichte, Fotos, Videos – ab 1. Juni hier bei uns!
“Better City, Better Life”
Die Weltausstellung in Shanghai
… wird die größte alle Zeiten: Das Expo-Gelände ist 6 Quadratkilometer groß, 240 Länder und Organisationen stellen aus, und 70 Millionen (!) Besucher werden erwartet (zum Vergleich: Die Expo 2000 in Hannover hatte “nur” rund 2 Quadratkilometer, 182 Teilnehmer und 18 Millionen Besucher).
Das riesige Gelände wird nach der Expo als innerstädtische grüne Lunge der 20-Millionen-Stadt Shanghai genutzt und in eine Art Central Park umgewandelt. Eine chinesische Expertenkommission wird am 11. Mai über das Gelände gehen und entscheiden, welche Pavillons nach der Expo abgerissen werden und welche in diesem Park erhalten bleiben.
In der Exhibition Hall am People’s Square
…wird ein sehr sehenswertes, aufwändig gemachtes Modell der Stadt und, ein Stockwerk darüber, ein Modell des Expo-Geländes ausgestellt. Wer soch damit nicht zufriedengeben will, sollte
das Shanghai Financial Center besuchen – mit knapp 500 Metern das höchste Gebäude Chinas. Die Aussichtsplattform im 100sten Stock hat einen gläsernen Fußboden und bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt.
Der deutsche Pavillon
…von Architekt Lennart Wiechell heißt “Balancity – die Stadt im Gleichgewicht” und wird die Utopie einer besseren Stadt der Zukunft präsentieren, bei der die Bereiche Wohnen, Arbeit, Transport, Erholung sich im Gleichgewicht befinden – was auch symbolisch durch die vier Gebäudeteile ausgedrückt wird, die im Gleichgewicht zueinander scheinbar über dem Boden zu schweben scheinen. Es ist der größte Pavillon, mit dem Deutschland je auf einer Weltausstellung vertreten war – die Kosten des gesamten Expo-Auftrittes werden auf über 50 Millionen Euro geschätzt. Auf über 6000 Quadratmetern wird der Pavillon zeigen, was deutsche Städteplaner leisten und deutsche Firmen produzieren können.
Eine der 4 Städte, die sich im Pavillon vorstellen, ist Freiburg (Baden-Württemberg). Die 220.000-Einwohner-Stadt präsentiert ihren Stadtteil Vauban als Green City, in der 2000 Haushalte dank eines ausgeklügelten Mix von privaten Solar-Anlagen, Passiv-Häusern, intelligenter Isolierungstechnik und öffentlichem Verkehrsnetz so Co2-neutral und nachhaltig wie möglich versorgt werden. Freiburg hofft, durch diesen 750.000 Euro teuren Auftritt neue Kunden für die in ihrer Region ansässigen Solar- und Öko-Unternehmen zu gewinnen – und natürlich mehr Touristen.
Der dänische Pavillon
…vom Architekturbüro BIG in Kopenhagen hat einen breiten Radweg, der vom Straßenniveau bis über sein Dach führt. Die Besucher können auf ihm mit echt dänischen Rädern fahren und die Aussicht genießen — zum Beispiel auf eine besonders wertvolle Leihgabe: In einer künstlichen Wasserfläche wird die kleine Meerjungfrau aus Kopenhagen die Besucher empfangen – und zwar die echte (!), keine Kopie. Die Botschaft dahinter: Wenn man einen Teil von sich aufgibt, erhält man dafür etwas Neues, was unter Umständen viel kostbarer ist (was übrigens auch genau die Botschaft von Andersens Märchen von der kleinen Meerjungfrau ist). Das dänische Parlament debattierte zwei Stunden lang – und stimmt dem Konzept dann zu. Für die Dauer der Expo wird in Kopenhagen also ein nackter Felsen zu sehen sein.
Der englische Pavillon
… des Londoner Heatherwick-Studios heißt “Pavillon der Ideen” und hat ein an einen Seeigel erinnerndes Dach, das aus 60.000 durchsichtigen Stäben besteht, die nachts farbig leuchten werden (wodurch das ganze Gebäude ein bisschen wie die Glasfaser-Lampen der 70er Jahre aussieht).
aus Kategorie: Allgemein Tags: Expo 2010

